Inhalt: Schleusenfernbedienung
Automatisierung und Fernbedienung von Schleusen im Bereich der Wasser- und Schifffahrtsämter Verden und Minden
Die Wasser- und Schifffahrtsämter Verden und Minden planen und realisieren gemeinsam mit der Fachstelle Maschinenwesen Mitte das Projekt "Automatisierung und Fernbedienung von Schleusen". Ziel des Projektes ist es, dass die nachfolgend aufgeführten Schleusen schrittweise an die neue im WSA Minden errichtete Fernbedienzentrale Minden angeschlossen werden:
WSA Verden: Mittelweser: Schleusen Petershagen, Schlüsselburg, Landesbergen, Drakenburg, Langwedel.
WSA Minden: Schachtschleuse Minden, Obere und Untere Schleuse Minden sowie am Stichkanal nach Osnabrück die Schleusen Hollage und Haste.
Nach erfolgtem ersten Projektabschnitt übergab der Bundesminister für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, am 05.02.2004 die "Fernbedienzentrale Schleusen" in Minden offiziell ihrer Bestimmung.
Neue Bezeichnung für die Fernbedienzentrale ist seit 2010 "WSV-Leitzentrale".

Arbeitsplatz in der Fernbedienzentrale Schleusen im Dienstgebäude des WSA Minden
Die noch nicht angeschlossenen Schleusen sind bis zur Automatisierung weiterhin mit einem Beschäftigten, einem sog. "Schichtleiter" vor Ort besetzt.
Die Fernbedienzentrale Minden ist mit fünf Bedienplätzen (davon ein Reservebedienplatz) ausgestattet. Das Konzept verzichtet auf eine starre Zuordnung der Schleusen auf die einzelnen Bedienplätze, sondern sieht vor, dass jede Schleuse von jedem Platz bedient werden kann. Dabei ist ein Schichtleiter gleichzeitig für maximal zwei Schleusen zuständig. Alle Informationen für die Schleusenabläufe werden computergestützt angeboten.
Das Konzept der Fernbedienung der Schleusen berücksichtigt auch die Möglichkeit einer Verlängerung der Schleusenbetriebszeiten bis hin zum 24-h-Betrieb mit Einführung der Nachtschifffahrt. Zur Zeit werden die Schleusen überwiegend 16 Stunden pro Tag (von 06.00 bis 22.00 Uhr) betrieben.
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