Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden

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Inhalt: Unterhaltung der Wasserstraßen

Die Unterhaltung umfasst die Erhaltung des Gewässerbettes in einem ordnungsgemäßen Zustand für den Wasserabfluss und die Erhaltung der Schiffbarkeit. Dabei sind die Belange des Naturhaushaltes sowie Bild und Erholungswert der Gewässerlandschaft zu berücksichtigen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren. Arbeiten zur Beseitigung oder Verhütung von Schäden an Ufergrundstücken, die durch die Schifffahrt entstanden sind oder entstehen können, rechnen ebenfalls zur Unterhaltung.

Am Mittellandkanal und den Stichkanälen hat das WSA Minden neben dem Gewässerbett zusätzlich die landseitigen Betriebswege, Seitendämme und Gräben bzw. Einschnittböschungen und eine Vielzahl von Bauwerken, wie

zu unterhalten.

Zu den Unterhaltungsarbeiten gehören die Inspektion (Feststellung) und Beurteilung des Istzustands - hierzu ist auch die Bauvermessung zu zählen -, die ständige Wartung und - sofern erforderlich - die Instandsetzung des Gewässerbettes und der Anlagen.

In den Außenbezirken und beim Bauhof wird die Unterhaltungsaufgabe durch einen Eigen- oder Regiebetrieb wahrgenommen, der aus Fachhandwerkern, wie

besteht. Dieser Regiebetrieb ist mit Land- und Wasserfahrzeugen, Arbeitsgeräten und Werkzeugen ausgestattet. Zusätzlich sind dem WSA Minden beim Bauhof überregional einzusetzende Fahrzeuge, wie ein Eisbrecher, ein Peilschiff und ein Brückenuntersuchungsschiff mit Hubsteiger zugeordnet.

Der Außenbezirk mit seinem Eigenbetrieb ist für die bautechnische Unterhaltung eines zugewiesenen Wasserstraßenabschnitts zuständig. Der Eigenbetrieb des Bauhofes ist zuständig und verantwortlich für alle werkstattrelevanten Unterhaltungsarbeiten an den maschinenbau- und elektroenergietechnischen Anlagen im Bereich des WSA sowie an den nachrichtentechnischen Anlagen im gesamten Bereich der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt. Weiterhin werden hier Instandsetzungsarbeiten an Wasserfahrzeugen und schwimmenden Geräten durchgeführt. Durch den Bauhof werden auch die zwei Tauchergruppen des WSA Minden eingesetzt. Außerdem besteht beim Bauhof eine Ausbildungswerkstatt für Industriemechaniker und Energieelektroniker.

Dem Eigenbetrieb ist es aufgrund seiner personellen und technischen Ausstattung nicht möglich, sämtliche anfallenden Unterhaltungsarbeiten durchzuführen. Der Eigenbetrieb wird daher vorrangig für folgende Aufgaben eingesetzt:

Die größeren Instandsetzungsmaßnahmen werden im Wettbewerb an Firmen vergeben. Die hierfür erforderlichen Entwurfsarbeiten, die Bauvorbereitung (Grunderwerb, Vermessung, Beweissicherung) sowie die Ausschreibung und Vergabe dieser Maßnahmen erfolgt durch Ingenieure und Techniker im Sachbereich 2; die Bauabwicklung mit der Überwachung der Firmenarbeiten, die Prüfung der eingereichten Firmenrechnungen sowie die Abnahme liegt in der Regel beim Außenbezirk bzw. Bauhof. Die bautechnischen Messungen werden vom Sachbereich 3 ausgeführt.

Welche planbaren Arbeiten durch Firmen und welche Arbeiten im Eigenbetrieb ausgeführt werden sollen, werden über eine technische Programmplanung durch die objektverantwortlichen Ingenieure/innen mit den Leitern des Außenbezirkes in Abstimmung mit dem Leiter des Sachbereiches 2 festgelegt. Bei nicht vorhersehbaren, fallweise anfallenden Arbeiten, wird dies einzelfallbezogen geregelt.

Als besondere Aufgaben sind die Gefahrenabwehr zur Erhaltung der Bundeswasserstraße in einem für die Schifffahrt erforderlichen Zustand (Strompolizei) und die Eisbekämpfung, soweit sie wirtschaftlich zu vertreten ist, zu erwähnen. Diese Aufgaben obliegen dem Sachbereich 2 mit dem örtlich zuständigen Außenbezirk.